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Anlagenstörung - was tun?
Anlagenstörungen lassen sich auch trotz regelmäßiger Wartung der Ölfeuerungsanlage nicht vollständig ausschliessen. Bei einer Störung sollte Folgendes beachtet werden: 1. Sind Wasser oder andere Sedimente angesaugt worden (sh. Schauglas des Vorfilters) 2. Einsatz von Additiven zur Alterungsstabilität (Verlangsamung der natürlichen Alterung) 3. Abstand der Saugleitung zum Tankboden beachten, ca. 10 bis 15 cm. So können Wasser und Sedimente nicht angesaugt werden. Sollte dies doch geschehen, ist eine Tankreinigung angebracht. 4. Filter, die unmittelbar nach dem Befüllen des Tanks verstopfen, weisen in der Regel darauf hin, dass der durch die Befüllung aufgewirbelte Bodensatz angesaugt wurde. Diese Verstopfungen sind kein sicheres Zeichen für eine Belieferung mit verschmutztem Heizöl EL. Es wird empfohlen, die Heizungsanlage wärend der Befüllung abzustellen. Nach der Befüllung sollte eine Wartezeit von mindestens 2 Stunden eingehalten werden (bis die aufgewirbelte Schicht sich wieder abgesetzt hat) 5. In Fällen, in denen Heizöl EL den Vorfilter problemlos passiert, es aber zu Verstopfungen an Düsenfilter und Düse kommt, kann die Verwendung eines besonders feinen Vorfilters Besserung bringen. 6. Ölseitige Verschmutzungen in der Düse bei sauberem Vorfilter können ein Hinweis darauf sein, dass sich die Ablagerungen erst im Düsenstock gebildet haben. Ursache kann eine zu hohe Leistung des Vorwärmers und/oder eine zu hohe Rückstrahlung aus der Brennkammer sein. Ursache einer Anlagenstörung ist häufig eine Unterbrechung der Brennstoffzufuhr. Es kann eine Filterverstopfung vorliegen, aber auch die Tangentialschlitze der Öldruckzerstäuberdüse können sich teilweise zugesetzt haben, so dass nur noch eine unzureichende Zerstäubung des Heizöls stattfindet. Da eine kgründliche Reinigung dieser Komponenten nicht möglich ist, müssen sie ausgewechselt werden.
